Auf einem Land

Vor unserer Zeit

Haus Neersdonk im Zeitraffer der Geschichte

Haus Neersdonk 47918 Tönisvorst
Tel.: 02156 – 7102
0151/ 23 09 69 69

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1835-1985

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Anno 1835 Als die Gräfin 1835 mit 70 Jahren verstarb, gab es kein Testament und in der Erbengemeinschaft ihrer fünf Kinder keine Einigkeit, sodass das der Nachlass 1838 in Summe an Freiherr Joseph von Locquenghien öffentlich versteigert wurde. Er verkaufte in den Folgejahren einige Ländereien vom Genneperhof und lies 1846 die Gebäude abreißen.

   
Anno 1853 Erneut kam es zu einer Versteigerung, wobei der aus Venlo stammende Bankier Berger den Zuschlag erhielt. Detaillierte Informationen über die weiter Verwendung fehlen, bis dass 1927 die Berger-Erben ihre Verkaufswünsche protokollierten.

   
Anno 1942 Die aus 28 Personen bestehende Erbengemeinschaft Berger verkauft Haus Neersdonk an die Eheleute Hermann und Gertrud Berkel, deren vorrangiges Interesse der Agrakultur von Haus Neersdonk galt und hierzu ihre Ländereien in Gelsenkirchen-Buer im Rahmen einer industriellen Umstrukturierung an die Gemeinde veräußerten. Hildegard, die Tochter heiratete 1948 Johannes Recken, vom nahegelegen Platenhof (Hahnenweide), die nach dem Unfalltod von Hermann Berger (1950) die rund 350 Morgen Ackerland und 80 Morgen Wald fortan bewirtschafteten.





© Hintergrundfoto Sebastian Röttges
   
Anno 1964 Mit viel Liebe und Fleiß wurde in den Folgejahren die Bewirtschaftung der Ländereien wiederbelebt und mit hohem Investitions-Engagement mit dem Wiederaufbau des heruntergekommenen Wasserschlosses Haus Neersdonk samt Wirtschaftsgebäuden begonnen. Hildegard Recken verstarb 2002, Johannes Recken 2012.

   
Die 1980er Mit Abschluss der Renovierungsarbeiten wurden am 12. Okt. 1981 das Wasserschloss von 1667 und kaum vier Jahre später, am 22. Nov. 1985 die Wirtschaftsgebäuden mit Tordurchfahrt aus den Jahren 1755, 1908 und 1940 unter Denkmalschutz gestellt.

   
Anno 1985 Hermann-Josef Recken, dem heutigen Familienoberhaupt und Eigentümer von Haus Neersdonk, übernimmt 1985 den elterlichen Betrieb und baute über die Landwirtschaft und Tierhaltung hinaus eine Rinderzucht der besonderen Güte, die heute (2016) noch aktiv betrieben wird, auf. Seine beiden Söhne, Christian und Matthias sind zwar keine Landwirte, wohl aber aktiv in die Geschehnisse um und auf Haus Neersdonk eingebunden.





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